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Gefüllte verrückte Knabbernüsse – TwitterrudelApp

Gefüllte verrückte Knabbernüsse

nüsse

Eine kleine Anmerkung zu Körnern und Nüssen.
Die Körner können theoretisch auch aus reinen Eizelsaaten bestehen, also z.B. reine Silberhirse
sein. Je nach Wunsch des Federlosen oder Geschmack der Geier.
Bitte auf reine Ölsaaten verzichten, denn diese wären zu gehaltvoll.
Nüsse sind je nach Herkunft unterschiedlich groß. Französische Walnüsse sind im Vergleich zu unseren Deutschen riesig und eignen sich gut.
Ich hab mich für die kleineren, regionalen entschieden.
Die Nussschalen sollten vor dem Einsatz übrigens mit kochendem Wasser überbrüht worden sein.
So sind sie sicher sauber. Aber auch beim späteren Backen werden sie noch einmal „desinfiziert“ durch die Hitze. Also keine Sorge.

Vorbereitungszeit: n.a.
Zubereitungszeit: n.a.
ergibt: n.a.
Portionen: n.a.
Zutaten:
1 Tasse Wellensittichfutter 1 Ei 3-4 leicht gehäufte Esslöffel Mehl ( Vollkorn oder Dinkelmehl) etwas warmes Wasser die Schalenhälften von etwa 10 - 15 Nüssen (Walnuss)
Zubereitung:
  1. Zuerst gebt ihr das Wellensittichfutter in eine Schüssel.
  2. Das Ei könnt ihr gleich darüber geben und alles schon einmal soweit möglich, gut miteinanderverrühren. Am besten mit einem Löffel. Ihr werdet merken, dass das Ei schnell dafür sorgt, dass die Körnchen aneinander kleben. Es ergibt sich ein Körnerbrei.
  3. Dann löffelweise nach und nach das Mehl zugeben und immer gut verrühren, damit es keine Mehlklumpen gibt. Aus dem körnigen Teig bekommt man die nämlich nicht mehr gut raus.
    Wer nach dem 2. oder 3. Löffel Mehl bereits bemerkt, dass die Masse zu trocken und bröckelig wird, gibt ein klein wenig Wasser dazu. Gerade so viel, dass die Masse eine kompakte Konsistenz erhält und alles miteinander verbunden ist. Der Teig soll wenn möglich sehr fest sein, so dass er nicht vom Löffel fließt, sondern daran kleben bleibt.
  4. Die Masse nun etwa 10-15 Minuten ruhen lassen, dann kann die Stärke aus dem Mehl ihre bindenen Eigenschaften entfalten....

    So lange ein wenig Information.
    Die Keksmasse relativ fest zu machen, hat folgenden Sinn. Viele Wellensittichkekse werden einfach nur geschreddert, da sie zu weich sind und zu viel Mehl enthalten. Diese Mischung hier, enthält einen hohen Körneranteil, dafür wenig des dickmachenden Mehls, das eigentlich nur zur Bindung dient.
    Ich möchte feste Kekse haben ( in diesem Fall eine festere Füllung). Denn ist der Teig, auch später nach dem backen, schön fest, haben die Geierschnäbel Mühe sich die Körnchen zu erarbeiten.
    Und genau darin liegt der Sinn. Beschäftigung und Knabbern. Keine schnelle Völlerei.
    Bei normalen Wellikeksen, nutze ich übrigens das gleiche Rezept, wenn auch manchmal ein wenig abgewandelt. In diesen Fällen nutze ich nur das Eigelb und nicht das Eiweiß. Das lässt den Teig noch fester werden.

    Doch nun zurück zum Rezept …

  5. Ist die Wartezeit vorbei, alles noch einmal sehr gut durchmischen.
  6. Nun die vorbereiteten, leeren Walnussschalen nehmen und mit einem Teelöffel die Keksmassein die Walnussschalen Hälften aufteilen. Damit die Vögel auch einen Knabberanfang finden, sollte die Nuss gehäuft gefüllt werden, sie sieht im Endeffekt aus, wie einekomplette Nuss, wenn sie fertig gefüllt ist.
  7. Die fertig gefüllten Nüsse können einfach auf das Gitterrost des Backofens gesetzt werden.
  8. Ist die Füllung aufgebraucht, geht es dann ab in den Backofen.
    Dieser sollte bei 200 Grad vorgeheizt sein. Die Nüsse selbst werden bei 160 Grad so lange gebacken bis...
    1. sie lecker duften
    2. sie goldbraun sind
    3. die Füllung beim drauf drücken kaum noch nachgibt
    Ich habe keine genaue Backzeit angegeben, da es bei den unterschiedlichen Größen von Nüssen einfach unterschiedlich lang dauert. Je flüssiger und Wasserhaltiger der Teig war, desto länger dauert es zudem. Wer sich zu unsicher ist, sollte die Nüsse lieber länger im Ofen lassen, damit sie auch sicher durch sind.
  9. Sind die Nüsse fertig gebacken, müssen sie gründlich abkühlen.
    Dazu am besten wieder auf einem Gitterrost auslegen.
  10. Ich persönlich lasse sie noch 1 Tag an der Luft trocknen. So kann die Restfeuchtigkeit entweichen.
    Wer nun möchte, darf seinen Geiern eine der gefüllten, verrückten Knabbernüsse servieren.
    Warum sie sich gefüllt nennen, das kann jeder erahnen. Weshalb sie jedoch verrückt sein sollen,
    wird jeder spätestens dann merken, wenn er sieht, wie die halben Nusshälften beim Versuch angeknabbert zu werden, schaukeln und schwanken.
    So wird die gefüllte Nuss zur harten Nuss... und zwar nicht nur wegen der festen Füllung.
    Es bereitet wirklich Freude die kleinen Australischen Clowns zu beobachten, wie sie sich an derlustigen Knabberei verweilen.
Nährwerte:
% des Tagesbedarfs
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